Reisesuche öffnen
 
 

Im Paradies angekommen: Französisch-Polynesien

Reisebericht von Christiane Rau

Ende November ging es für mich auf die wunderschönen Inseln Tahiti, Moorea, Bora Bora und Rangiroa. Schon beim Boarding der Air Tahiti Nui Maschine in CDG beginnt die Einstimmung auf die Auszeit in Französisch Polynesien. Mit einer süßlich duftenden Blüte wird man auf den ca. 11-stündigen Flug nach Los Angeles willkommen geheißen. Bekannte Werke des Künstlers Paul Gauguin zieren die Kabinenwände der Air Tahiti Nui Maschine. Nach einem ca. 2 stündigen Aufenthalt in LAX trennen uns nur noch 8 Stunden vom Paradies.

Spät abends im tropischen Tahiti ankommend, werden wir von rhythmischen polynesischen Klängen herzlich empfangen. Die ersten Tage verbrachten wir auf der Hauptinsel Tahiti Nui und der Halbinsel Tahiti Iti. Vor allem der unterschätzte Osten hat es mir angetan. Tahiti Iti hat noch keine große touristische Infrastruktur. Hier gibt es ein paar kleine landestypische Lodges mit Charme. Die Naturkulisse ist einmalig und die Stimmung war mystisch! Schwere Wolken hingen zwischen den üppig grünen Berghängen.

Für uns ging es mit dem Boot entlang der Südküste Tahiti Iti´s hinaus bis zum Surfspot Teahupoo, wo 2024 die Surfweltmeisterschaften im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 2024 stattfinden werden. Auf dem Weg dorthin legten wir einen Stopp bei einer Perlenfarm ein. Es ist beeindruckend wie die schwarzen Schmuckstücke gezüchtet werden. Auf dem bunten Markt in Papeete kann man diese einzigartigen Juwele ersteigern.

Eine ca. 30-minütige Fährüberfahrt bringt uns von Tahiti zur Schwesterninsel Moorea. Nach der Ankunft begann unsere Hotelbesichtigungstour. Moorea bietet wunderschöne Unterkünfte für jeden Geldbeutel an: Kleine charmante Lodges direkt am Sandstrand oder großzügige Hotelanlagen eingebettet in schönen Gärten, die keinen Gästewunsch unerfüllt lassen. Während einer 4WD-Tour brachten uns zahlreiche Aussichtspunkte die Schönheit Mooreas näher: ruhige Buchten, türkisfarbene Lagunen, emporragende grüne Bergspitzen und weite Ananasplantagen mit den wohl süßesten Früchten auf der ganzen Welt.

Der Flug von Moorea nach Bora Bora gleicht einem Panoramaflug über die polynesische Inselwelt. Atemberaubende Blicke eröffnen sich über die vulkanischen Inseln, eingebettet in klaren Lagunen. Der Flughafen von Bora Bora liegt an der Nordspitze des Archipels. Von dort aus werden die Gäste per Bootstransfers zu den einzelnen Resorts gebracht – der wohl schönste Flughafentransfer der Welt! Bora Bora gilt für viele als der Südseetraum schlechthin. Auch mich zog die Insel gleich in ihren Bann. Die Farben der Lagune sind unglaublich. Das Wasser lädt ein direkt vom Flugzeug aus hinein zu springen. Selbstverständlich standen auch auf Bora Bora einige Hotelbesichtigungen auf dem Programm. Die meisten Unterkünfte befinden sich auf dem vorgelagerten Ringatoll und nicht auf der Hauptinsel. Jede Hotelanlage ist sehr attraktiv gestaltet – ein Überwasserbungalow ist schöner, als der andere… Was die unterschiedlichen Hotels verbindet, ist ein beeindruckender Blick auf den Mount Otemanu – die markante Silhouette Bora Boras. Bei einem Schnorchel Ausflug genossen wir die intakten und farbenfrohen Korallengärten und konnten mit Rochen und Schwarzspitzen-Riffhaien schwimmen – ein unvergessliches Erlebnis!

Unsere Reise endete auf Rangiroa. Diese Insel liegt ca. 1,5 Flugstunden nördlicher von Bora Bora im Tuamotu Archipel und hebt sich landschaftlich von den Gesellschaftsinseln ab. Die Tuamotu Inseln sind große Ringatolle aus Sand und nicht vulkanischen Ursprungs. Die Vielfalt der Unterwasserwelt lockt vor allem Taucher in diese Region. Uns brachte eine ca. einstündige Bootsfahrt über die raue See zur Blauen Lagune von Rangiroa – dem wohl bekanntesten Highlight der Insel. Bereits einige Minuten vor der Ankunft in der Lagune eröffnen sich am Horizont die azurblauen Farben, die nur zum Baden und Genießen einladen. Das Wasser ist überwältigend. Uns wurde dort ein traditionelles, sehr schmackhaftes Essen im Wasser vor einer einzigartigen Kulisse serviert. Babyhaie und Fische umkreisten unsere Picknickstelle auf der Suche nach etwas essbarem. Dies war ein wunderschöner Abschluss einer unvergesslichen Reise. Spätestens hier hat man wirklich realisiert, dass man im Paradies angekommen ist.

Wollen auch Ihre Kunden die Inselwelt von Französisch Polynesien bereisen? Dann empfehlen Sie doch ihnen unsere individuelle Rundreise Gesellschaftsinseln & Tuamotu: https://www.miller-reisen.de/reisen/reise/gesellschaftsinseln-tuamotu/

powered by Easytourist
Facebook Newsletter Kataloge