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14 Tage Mietwagen-Rundreise ab/bis Balmaceda
1. Tag: Balmaceda - Coyhaique (ca. 58 km, ca.1 h)
Mietwagenannahme am Flughafen Balmaceda. Fahrt nach Coyhaique – eine charmante Kleinstadt mit belebter Plaza, Fußgängerzone und kleinen Geschäften. Ein gemütlicher Spaziergang durch das Stadtzentrum lässt den ersten Tag in Patagonien stimmungsvoll ausklingen
2. Tag: Coyhaique - Puerto Rio Tranquilo (ca. 217 km, ca. 4 h)
Die Fahrt auf der Carretera Austral führt durch spektakuläre Landschaften mit Bergen, Felsen und Gletschern. Nach etwa 45 Minuten erreichen Sie Villa Cerro Castillo, wo sich ein Abstecher zum Paredón de Manos mit prähistorischen Handabdrücken
lohnt. Ab hier wird die Straße zur Schotterpiste – die Fahrt verläuft langsamer, aber besonders eindrucksvoll. Mit etwas Glück sehen Sie Huemuls, seltene Andenhirsche. Nach rund vier Stunden erreichen Sie Puerto Río Tranquilo, wo eine Bootstour zu den faszinierenden Marmorhöhlen am Lago General Carrera auf Sie wartet. (F)
3. Tag: Puerto Rio Tranquilo - Valle Exploradores - Puerto Rio Tranquilo (ca. 110 km, ca. 3,5 h)
Fahrt auf Schotterstraße durch das wilde Valle Exploradores mit Stopp an zwei kleinen Friedhöfen. Ziel ist der Exploradores Gletscher im Nationalpark San Rafael, den Sie auf einer geführten Eistour oder einer etwa vierstündigen Wanderung erkunden können – mit Ausblicken auf das nördliche Eisfeld und den Cerro San Valentín. Alternativ leichtere Wanderung zur Gletscher Aussichtsplattform. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Besuch im Café Campo Alacaluf. (F)
4. Tag: Puerto Rio Tranquilo - Cochrane (ca. 114 km, ca. 2,5 h)
Heute folgen Sie dem türkisfarbenen Río Baker, der sich eindrucksvoll durch tiefe Täler schlängelt, bis nach Cochrane. Cochrane ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen im südlichen Patagonien. Ein Muss ist der Nationalpark Patagonia, dessen Haupteingang sich etwa 30 Minuten nordöstlich von Cochrane befindet und den man noch am Ankunftstag besuchen kann. Die ehemalige Estancia Chacabuco wurde von Douglas Tompkins in ein Naturreservat umgestaltet, unter anderem mit der Ansiedlung der ursprünglich hier heimischen Tierarten wie z.B. Guanacos und Pumas. Einer der Wanderwege führt zu einer spektakulären Hängebrücke; darüber hinaus lohnt sich der Besuch im Museum – ohne Zweifel eins der interessantesten Museen Chiles. (F)
5. Tag: Lago Cochrane & Gletscher Calluqueo
Besonders lohnenswert ist eine Bootsoder Kajaktour auf dem Río Cochrane, dessen klares, märchenhaft blaues Wasser bis zum Lago Cochrane fließt. Den Rückweg kann man auf einer etwa 3-stündigen Wanderung zu Fuß antreten. Den ebenfalls sehenswerten Gletscher Calluqueo erreicht man mit dem Mietwagen nach knapp 1,5 Stunden Fahrt in südliche Richtung. (F)
6. Tag: Cochrane - Villa O´Higgins (ca. 231 km, ca. 6,5 h)
Das Abenteuer führt zum Ende der Carretera Austral, am Rande des südlichen Eisfeldes. Die Fahrt nach Villa O’Higgins dauert je nach Fährbetrieb etwa 6–7 Stunden. Eine kostenlose Fähre von Puerto Yungay bringt Reisende durch einen malerischen Fjord, bevor es auf einer Schotterstraße weitergeht. In der Hochsaison empfiehlt sich eine frühe Abfahrt, da man die Fähre nicht vor reservieren kann und sich um Laufe des Tages die Wartezeit auf die nächste Fähre erhöht. Die abgelegene Kleinstadt Villa O´Higgins bietet eine erstaunlich gute Infrastruktur, eine herzliche Gemeinschaft Einheimischer und zahlreiche Wanderwege mit beeindruckenden Aussichtspunkten. (F)
7. Tag: Villa O´Higgins
Für heute empfehlen wir eine Bootsfahrt zum spektakulären O’Higgins-Gletscher. Die Tickets sind am Vortag im Ort
erhältlich, wobei zu beachten ist dass die Fahrt nur bei günstiger Witterung stattfindet. Alternativ lädt die nahe Umgebung des Ortes zu verschiedenen Wandermöglichkeiten ein. Zum Ausklang des Tages lohnt sich ein Besuch in der Cervecería Ventisca, wo hervorragendes Craft-Bier und vielleicht der beste Veggie-Burger der Carretera Austral serviert werden. F
8. Tag: Villa O´Higgins - Tortel (ca. 151 km, ca. 4h)
Die Reise führt nach Caleta Tortel, einem kleinen Fischerort in einem Fjord zwischen dem nördlichen und südlichen Eisfeld Chiles. Die Fahrt dauert je nach Fährbetrieb 3-5 Stunden. Am Ortseingang muss das Auto geparkt werden, da das Dorf nur zu Fuß über Holzstege erreichbar ist. Ein Besuch erfordert daher etwas Fitness. Reisenden wird empfohlen, vom Fahrzeug aus statt Koffern leichte Taschen mitzunehmen. F
9. Tag: Caleta Tortel
Für heute stehen verschiedene Aktivitäten zur Auswahl: ein Bootsausflug zum Montt-Gletscher (Ticket kann man im Hotel
kaufen); einer Kajaktour auf dem Río Baker geführt, Hotel kann die Betreiber kontaktieren), einem Motorbootausflug zur Isla de los Muertos (ca. 3 Stunden) mit Besichtigung eines Friedhofs, oder Sie unternehmen eine rund 3-stündige Wanderung rund um Tortel, wobei man den ersten Teil auf dem wohl einzigartigen, schier endlos am Meer entlang verlaufenden Holzsteg zurücklegt. F
10. Tag: Caleta Tortel - Puerto Guadal (ca. 197 km, ca. 4 h)
Die Rückreise nach Puerto Guadal führt über eine landschaftlich beeindruckende Strecke mit schneebedeckten Gipfeln, Gletschern und unberührten Flüssen. Die abgelegene Region wirkt noch einsamer als das nördliche Patagonien. F
11. Tag: Puerto Guadal
In Puerto Guadal kann man nach den Abenteuern der letzten Tage perfekt entspannen – sei es am Ufer des General Carrera Sees oder mit einer kleinen Wanderung zur Cascada El Maqui. Optional angeboten wird auch ein spannender Ausflug mit einem Jetboot oder Helikopter zum Gletscher Leones. F
12. Tag: Puerto Guadal - Villa Cerro Castillo
Auf der Fahrt nach Villa Cerro Castillo verabschieden Sie sich vom General Carrera See. Der weitere Weg folgt dem breiten Río Ibañez. Neue Lichtverhältnisse und Perspektiven lassen die bereits bekannte Landschaft in neuem Glanz erscheinen. Nach knapp vier
Stunden erreichen Sie das kleine Dorf am Fuße des eindrucksvollen Bergmassivs. F
13. Tag: Villa Cerro Castillo
Für Wanderfreunde ist der Aufstieg zur Laguna Cerro Castillo ein absolutes Highlight. Die anspruchsvolle 6–8-stündige Wanderung führt über 1.200 Höhenmeter zu einem spektakulären Aussichtspunkt mit Blick auf das namensgebende Bergmassiv, den Gletscher und die tiefblaue Gletscherlagune. Trittsicherheit ist erforderlich, doch die Mühe wird mit einer unvergleichlichen Kulisse belohnt. Am Abend nach der Wanderung bietet sich eine Stärkung im Café Campesino El Castillo an. F
14. Tag: Villa Cerro Castillo – Balmaceda (ca. 72 km, ca. 1,5 h)
Rückfahrt Flughafen Balmaceda. Dort Mietwagenabgabe. F
Enthaltene Leistungen:
Preise und Termine vorbehaltlich der Bestätigung durch die Partneragenturen vor Ort. / Preiszuschläge für den Jahreswechsel, Ostern und örtliche Feiertage sind möglich.